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Lösnich, ein Ort mit Geschichte

Im Herzen der Mittelmosel, am Zeigefinger des so genannten Moselhandschuhs, schmiegt sich der romantische Weinort Lösnich idyllisch in die Schleifen von Fluss- und Rebenlandschaft. Der Ort Lösnich, auf halbem Weg zwischen Bernkastel und Traben-Trarbach, wurde 1066 erstmals erwähnt, als sich die Lösnicher des ermordeten Trierer Bischofs Kuno erbarmten und seinen Leichnam in ihrer damaligen Kirche, der heutigen Friedhofskapelle, bestatteten.

Im Mittelalter war Lösnich eine Art Kleinstaat mit eigener Burg und eigener Gerichtshoheit. Zeugnis aus dieser Zeit ist das stattliche Wohnhaus des herrschaftlichen Amtmanns Kesselstatt, das bis vor kurzem als Pfarrhaus genutzt wurde.

An historischen Sehenswürdigkeiten bietet der Ort Lösnich neben dem Kesselstatt´schen Amtshaus, jener schon erwähnten spätgotischen Friedhofskapelle und einer neugotischen Pfarrkirche aus dem Jahre 1822 auch eine stattliche Anzahl alter Fachwerkbauten und stilvoller Winzerhäuser aus den Gründerjahren und der Zeit des Jugendstils. Viel weiter in die Vergangenheit reicht die Lösnicher Geschichte des Weines. Schon früh besaßen Klöster und Stifte Güter in Lösnich, wo sie auch „in weniger guten Jahren eine hinreichende Menge trinkbaren, würdigen Messwein“ erzeugten. Die Namen dieser Stifte und Klöster legen beredtes Zeugnis davon ab, dass sich Lösnicher Wein schon damals eines guten Rufes erfreute. Auch der in unmittelbarer Nähe zu Lösnich gefundene Sucellus ist rund 700 Jahre älter als der schriftliche Beweis der Existenz von Lösnich.

Seit Jahrhunderten wird der Ort Lösnich vom Weinbau geprägt. Dank des unermüdlichen Einsatzes von Winzern und Gastronomen, Gastgebern, Straußwirten und Vermietern ist inzwischen der Fremdenverkehr hinzugekommen, wobei sich Lösnich besonders als Eldorado für Radler und Wohnmobilisten entwickelt. Direkt am Moselufer gibt es einen ruhigen Stellplatz mit den entsprechenden Ver- und Entsorgeeinrichtungen. Die Radler profitieren von einem Rad-Shop mit Service-Station kurz vor dem Ortsende Lösnich Richtung Kindel - und von der Tatsache, dass die meisten Autofahrer die rechte Moselseite schon vor dem Lösnicher Ortseingang verlassen haben. Und so beginnt für die Radler hier ein kilometerlanges Paradies, das sie bis nach Wolf ohne Abgas-Begleitung genießen können, direkt auf einer neuen, an der Mosel entlang führenden Trasse.

Von Lösnich aus lässt sich bequem die Region erkunden, ob zu Fuß, mit dem Rad oder mit dem Auto. Zwei Brücken westlich und östlich von Lösnich verbinden heute die beiden Moselufer. Lösnich selbst war früher mit den gegenüberliegenden zu Lösnich gehörenden Weinbergen über Generationen nur mit einer Fähre verbunden.

Heute bedecken die Lösnicher Weinberge beide Seiten des Moselufers; der ausgezeichnete Lösnicher Försterlay wird auf der gegenüberliegenden, der linken Moselseite, fast ausschließlich als Riesling-Wein angebaut; auf der rechten, der Ortsseite, ist Lösnich von der Lage Burgberg umgeben. Die bevorzugte Rebsorte ist hier der Müller-Thurgau, aber auch der Riesling sowie verschiedene Rotweinreben werden angebaut.

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